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Massnahmen zur Verhinderung von Unfällen
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Getränkeindustrie



 

1. Sicherheitstag für Fachleute aus der Getränkeindustrie

 

Am 8. September 2006 führte JohnsonDiversey den ersten Sicherheitstag für Sicherheitsfachleute aus der Getränkeindustrie durch. Im Training Center in Münchwilen konnten 16 Teilnehmer von Coca Cola, Heineken Switzerland, Brauerei Eichhof, Unidrink AG, Rivella AG sowie Bischofszell Nahrungsmittel AG begrüsst werden.

 

 

„Begrüssung der Teilnehmer durch Hans Kindle, Bereichsleiter Food & Beverage“

 

 

Als Einstieg präsentierte Mikrobiologe Dr. Henry von Rège gemeinsam mit Roger Brack den korrekten Umgang von Reinigungsmitteln in der Theorie und anhand praktischer Beispiele. Anschliessend informierte Walter Blaser, eidg. dipl. Sicherheitsfachmann, über ein Sicherheitskonzept gemäss SUVA-Vorgaben. Das 10 Punkte umfassende Konzept kann als Branchenlösung oder als Einzellösung umgesetzt werden.

 

Thomas Bächtold, Gefahrengutbeauftragter bei JohnsonDiversey, erklärte den Teilnehmern den Ablauf des Transports von Gefahrengut, inklusive Be- und Entladung.

 

In der Mittagspause im Gästerestaurant wurde dann fleissig über die Präsentationen diskutiert, und es kamen natürlich auch weitere Fragen auf.

 

 

Massnahmen zur Verhinderung von Unfällen

 

Der Nachmittag begann mit einem Film über den sicheren Umgang mit Flurförderfahrzeugen. Dieses unterhaltsame Werk strapazierte – nebst dem Gelernten – zusätzlich auch noch die Lachmuskeln etlicher Teilnehmer. Zum Thema Unfallanalyse präsentierte Walter Blaser mit welchen Fakten und Zahlen eine Analyse vor- und aufbereitet werden kann. Diese Daten bilden die Grundlage, um Massnahmen zur Verhinderung von Betriebsunfällen (BU) umzusetzen.

 

Gemäss der EKAS-Richtlinie sind die Betriebe verpflichtet, eine Gefahrenanalyse ihrer Prozesse durchzuführen. Diese Präsentation beinhaltete das Aufzeigen eines Prozesses, der in Teilprozesse aufgeteilt wird, welche die Auflistung aller Arbeitsabläufe, Arbeitsmittel sowie Arbeitsstoffe enthalten. Das Gefährdungspotenzial wird als hoch oder tief eingestuft. Zudem wird ermittelt, welche anerkannten Sicherheitsregeln verfügbar sind. Diese Ermittlungen können zu Verbesserungsmassnahmen von Teilprozessen und zur Vermeidung von Unfällen führen.

 

Im letzten Teil dieses Tages wurde näher auf die Entsorgung von Sonderabfällen eingegangen und darauf hingewiesen, dass Sonderabfälle nicht ohne Begleitschein abgegeben werden dürfen.

 

Dieser informationsreiche und interessante Tag wurde von den Teilnehmern sehr gelobt und als positiv eingestuft.

 

 


„Gruppenbild der Seminarteilnehmer vor dem Welcome Center“